Gemeinschaftsschule

Gemeinschaftsschule. Was heißt das? Hier finden Sie alle Antworten!

Die Gemeinschaftsschule ist eine noch recht junge Schulart in Baden-Württemberg. Da bei Eltern, Schülern und Interessierten immer wieder Fragen zu dieser Schulart auftauchen, wollen wir hier unsere Schulart und was sie im Vergleich zu den anderen Schularten besonders macht, vorstellen.

Die Kernpunkte der Gemeinschaftsschule:

  • Vielfalt als Chance.
  • verbindliche Ganztagesschule mit rhythmisiertem Schulalltag.
  • stärkt jeden Einzelnen und entlastet Familien.
  • fördert die Selbstständigkeit der SchülerInnen.
  • bietet die Standards der Hauptschule, Realschule und des Gymnasiums an.
  • enge Beziehung zwischen Lehrer, Schüler und Eltern.

In der Gemeinde Bergatreute wollen wir gemeinsam für jedes Kind eine Lern- und Lebenswelt schaffen, die es ihm ermöglicht, seine Fähigkeiten und Begabungen optimal auszuschöpfen und eigenverantwortlich für sich zu nutzen. Daher sieht sich die Schule Bergatreute als ein Ort, an dem Kinder und Jugendliche gemeinsam leben und lernen.

Dadurch wird Schule zum Lebens- und Erfahrungsraum, zu einer Stätte der Personwerdung für junge Menschen, die in der Schule lernen „In Verantwortung , in Freiheit und Würde sich selbst zu besitzen, also von innen heraus zu handeln.“ , so Romano Guardini .

Als Schule ist es uns wichtig, sowohl die nähere und weitere Umgebung, als auch die Natur, die Gemeinde und die Region bewusst in unsere Arbeit mit einzubeziehen. Wir stehen in aktiven Kooperationen und regelmäßigem Dialog mit anderen Schulen und lokalen Einrichtungen, d.h. mit den Kirchen, Vereinen, Betrieben und Ämtern u.a.m.

Als kleine Schule vor Ort setzen wir unseren Schwerpunkt auf die Basis einer guten Erziehungsarbeit. Schule wird zum Lebensort für Jugendliche, einem Ort, an dem sie sich möglichst wenig belehrt fühlen. Stattdessen eröffnen sich ihnen vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten und sie werden als Menschen gestärkt. Dadurch wiederum wird es ihnen möglich, sich ausdauernder, interessierter und eigenverantwortlicher mit Themen zu beschäftigen, die ihnen letztendlich auch für die Bewältigung ihrer Zukunft dienlich sind.

Das selbstständige Arbeiten und Denken spielt dabei eine zentrale Rolle. Wichtig ist, dass Schüler lernen, wie man lernt oder wie Andreas Müller es ausdrückt: „ Mehr brüten, weniger gackern.“ Dadurch bedingt, tragen die jungen Menschen Mitverantwortung für ihre tägliche Arbeit an der Schule, das heißt, dass ihnen der Lehrer das eigenverantwortliche Denken nicht ständig abnimmt, sondern sie immer wieder zu mehr Eigenständigkeit und Eigentätigkeit anregt.

Die größte Herausforderung für die Pädagoginnen und Pädagogen ist es, Ruhe und Gelassenheit gegenüber der Tatsache zu gewinnen, dass Lernen oft anderen Wegen folgt, als sie selber es geplant haben. Diese Erkenntnis, gepaart mit einer hohen Professionalität, ermöglicht es den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unserer Schule, ihre Arbeit mit einem hohen pädagogischen Ethos zu gestalten.

An der GMS Bergatreute verfolgen wir die Ziele,

  • jeden Schüler und jede Schülerin, seinen Möglichkeiten entsprechend, bestmöglich zu fördern.
  • kein Abschluss ohne Anschluss. Jeder Schüler und jede Schülerin hat einen Ausbildungsplatz bzw. einen Platz an einer weiterführenden Schule.
  • die Sozialkompetenz auf Klassen- und Schulebene zu fördern.
  • die Selbstständigkeit des Lernprozesses beim Schüler zu fördern.
  • tolerant und hilfsbereit gegenüber unseren Mitmenschen zu sein.
  • der individuellen Unterstützung und der regelmäßigen Rückmeldung.