Inklusion

"Inklusion bedeutet, dass jeder Mensch ganz natürlich dazu gehört. Egal wie du aussiehst, welche Sprache du sprichst oder ob du eine Behinderung hast. Jeder kann mitmachen. Zum Beispiel: Kinder mit und ohne Behinderung lernen zusammen in der Schule. Wenn jeder Mensch überall dabei sein kann, am Arbeitsplatz, beim Wohnen oder in der Freizeit: Das ist Inklusion." (Aktion Mensch, Was ist Inklusion?)

Das Inklusionsteam der GMS Bergatreute

von links: Frau Kawälde, Frau Schalt-Michl, Frau Meybaum, Herr Gülcin

Was ist Inklusion?

Im Jahr 2006 wurde die UN-Behindertenrechtskonvention ratifiziert und gilt seit 2009 als Bundesrecht. Im Artikel 24 der UN-Behindertenrechtskonvention wird ein inklusives Bildungs-und Schulsystem als verbindlich erklärt. Denn laut der UN-Behindertenrechtskonvention kann nur ein inklusives Bildungs- und Schulsystem, das Recht von Menschen mit Behinderung auf Bildung ohne Diskriminierung und auf Grundlage der Chancengleichheit verwirklichen.

Inklusion an der GMS Bergatreute

An der Gemeinschaftsschule Bergatreute werden Schüler mit sonderpädagogischem Förderbedarf im Lernen und der emotionalen und sozialen Entwicklung inklusiv beschult. Derzeit sind zwei LehrerInnen (Frau Meybaum, Herr Gülcin) der Janusz-Korczak Schule Überlingen, einer Schule für Erziehungshilfe und zwei Förderschullehrerinnen (Frau Kawälde, Frau Schalt-Michl) an der Schule.
Inklusive Bildungsangebote ermöglichen Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen oder mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf den gleichberechtigten Zugang zu allen Angeboten des Unterrichts, zu den Angeboten der verschiedenen Bildungsgänge und des Schullebens. Grundlage inklusiver Bildung sind das gemeinsame Lernen und die gemeinsame Erziehung von Kindern und Jugendlichen mit und ohne Behinderungen.

 

Kontakt:

Herr Gülcin: i.guelcin@gms-bergatreute.de

Frau Meybaum: j.meybaum@gms-bergatreute.de

Frau Kawälde: s.kawaelde@gms-bergatreute.de

Frau Schalt-Michl: a.schalt-michl@gms-bergatreute.de

Zusammenfassung Schulgesetzänderung

„Der Landtag von Baden-Württemberg hat am 15. Juli 2015 die Änderung des Schulgesetzes zur Inklusion verabschiedet. Zentrales Element der Gesetzesänderung ist die Abschaffung der Pflicht zum Besuch einer Sonderschule beziehungsweise die Einführung des Elternwahlrechts. Eltern von Kindern mit einem Anspruch auf ein sonderpädagogisches Bildungsangebot können seit dem Schuljahr 2015/2016 wählen, ob ihr Kind an einer allgemeinen Schule oder einem Sonderpädagogischen Bildungs- und Beratungszentrum (SBBZ) lernen soll.“

http://www.km-bw.de/Inklusion