Zweites KooBo-Projekt gestartet

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Siebtklässler renovieren Schülercafé und erkunden dabei Berufe.

Der Altbau („Gelbes Haus“) der GMS Bergatreute wurde zwar erst kürzlich renoviert, aber: Die im Untergeschoss gelegenen Räume sind dabei ein wenig kurz gekommen. Vor allem das vorwiegend zur Mittagsbetreuung und für Schülerprojekte genutzte „Schülercafé“ hat dringend eine Verjüngungskur nötig.

Dies ließen sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7 mit KooBo-Lehrer Ilker Gülcin nicht zweimal sagen: Anpacken und selbermachen!

Nachdem Elektromeister Küble und Schulhausmeister Markus Kölbl die sicherheitsrelevanten Vorarbeiten geleistet haben, können nun die Schülerinnen und Schüler tatkräftig Hand anlegen. Da bereits im Winter die erste Runde von KooBo für Begeisterung gesorgt hat, brauchte für Motivation nicht extra gesorgt werden – obwohl es nicht mit lediglich ein paar Pinselstrichen getan ist! So können sich die Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit Vorschlaghämmern und hochgekrempelten Ärmeln am Herausschlagen einer Wand versuchen. Und der Schutt wird, nach guter alter Tradition, natürlich von Hand in Eimern aus dem Keller herausbefördert! Tatkräftig unterstützt werden wir hierbei mit Werkzeug sowie Rat und Tat durch die Firma Claus Kempter.

Projektkoordinator Ilker Gülcin erklärt:

„KooBo ist die Kooperative Berufsorientierung, welche in Zusammenarbeit mit der Handwerkskammer in Ulm solche Projekte mit Expertise in Person von Frau Bardua und auch mit Budget unterstützt. Die im Zuge dessen vor Weihnachten mit Hilfe der Bergatreuter Firma Holzabu Schorpp hergestellten Verkaufshütten aus Holz waren beim Nikolausmarkt erfolgreich im Einsatz. Diese Erfolgsgeschichte schreiben wir jetzt fort!“

Die für die Mittagsbetreuung an der Schule zuständige Katharina Pruch freut sich:

„Diese tolle Renovierungsaktion ist nicht nur eine wertvolle Erfahrung und Lernchance für die Schülerinnen und Schüler, sondern gleichzeitig bewirken sie damit auch noch eine sinnvolle Verbesserung für die gesamte Schulgemeinschaft. Das nenne ich vorbildlich. Danke an alle Beteiligten!“

Wie das Ergebnis aussehen wird, bleibt spannend. Wir halten euch auf dem Laufenden.