Der Schulacker bringt erste Erträge

Salat und Radieschen sind erntereif

Einmal pro Woche besuchen die Klassen 5 jeweils den Schulacker und versorgen das von ihnen gepflanzte Gemüse, gemeinsam mit der BNT-Lehrerin Frau Messinesis, den BufDis und manchmal auch der Schulsozialarbeit.
Jede Woche ist viel zu tun – Unkraut muss gejätet, Stroh/ Heu zwischen den Kartoffelreihen ausgebracht werden. Frau Messinesis hat jede Woche neue Arbeitsaufträge und die Schüler und Schülerinnen haben schnell verstanden, dass so ein Garten, will er anständig betrieben werden, auch Arbeit macht und man viel Engagement und Liebe hineinstecken muss.

Es ist toll zu erleben, was Frau Messinesis so alles weiß. Anschaulich erklärt sie z.B., dass es wichtig ist, manche Gräser, wie z.B. die Quecke, in den Kartoffelreihen nicht einfach wachsen zu lassen. Denn diese Gräser haben spitze Wurzeln und verbreiten sich rasch unterirdisch. Wird die Quecke nicht gejätet, dann wachsen die Wurzeln auf der Suche nach neuem Platz auch durch die Kartoffeln, was diese kaputt macht und die Ernte schmälert.
Auch haben die Schüler und Schülerinnen gelernt, dass das Gemüse sich auf dem Acker eigentlich viel länger selbst mit Wasser aus dem Boden versorgt, als man denken würde. Da es viel geregnet hat, hat es genug Wasser im Boden und auch wenn die Erde an der Oberfläche sehr trocken erscheint, geht es der Pflanze dennoch noch länger gut. Je weniger man sie in dieser Situation gießt, umso tiefer wurzelt eine Pflanze und umso länger kann sie sich auch selbst versorgen. Nur für neue Setzlinge gilt das nicht. Diese muss man selbstverständlich am Anfang gut und häufiger gießen.

Mit dem vielen Regen und der tollen Sonne gedeiht das gepflanzte Gemüse hervorragend. Und so konnte diese Woche erstmalig geerntet werden: Salat und Radieschen. Wer wollte, der durfte etwas mit nach Hause nehmen und auch die Schulküche wurde mit Erträgen vom Acker versorgt.

Die Kinder haben ihre Freude daran zu sehen, was und wie es auf ihrem Acker wächst. Und sie sind dabei voll bei der Sache. Danke an Frau Messinesis, die dies möglich macht!

Impressionen