SchülerInnen sehen "Fannys Reise".
Im Rahmen der diesjährigen Schulkinowoche besuchten unsere Klassen 5 und 6 wieder einmal das Kino „Die Linse“ in Weingarten.
Auf dem Programm stand der Film „Fannys Reise“. Darin geht es um die Zeit des Nationalsozialismus in Frankreich und das Schicksal, das Menschen erfuhren, die Juden waren. Um ihre Kinder zu schützen, gaben jüdische Eltern ihre Kinder in Waisenheime, um ihre Herkunft zu vertuschen.
Die vielleicht 12jährige Fanny spielt die Hauptdarstellerin. Durch ihre Stärke und ihren Mut gelingt einer Gruppe von 9 Kindern die Flucht quer durch Frankreich bis in die Schweiz, wo sie dann sicher sind. Immer wieder überstehen die Kinder gefährliche Situationen. Aber sie erfahren auch Unterstützung und Hilfe von etlichen Personen.
Der Film ist ein Zeugnis für die Kraft und Klugheit, die auch junge Menschen aufbringen können, um ihr eigenes und das Leben anderer zu beschützen. Es gibt darin sehr spannende Momente und da die Geschichte für diese Kinder gut ausgeht, konnten wir Zuschauer das Kino leichten Herzens verlassen.
Aufmerksam und gebannt folgten die Schüler und Schülerinnen dieser Geschichte. In der Nacharbeit wählte jeder seinen „Helden“ dieser Geschichte aus und verfasste einen Text, um diese Auswahl auch zu begründen.
Bis wir dann wieder mit dem Bus nach Bergatreute zurückfahren konnten, vergnügten wir uns noch auf dem Spielplatz im Weingartner Stadtpark.
Insgesamt war das eine gute Aktion für uns!