Was macht uns eigentlich glücklich?

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"Es gibt keinen Weg zum Glück. Glücklichsein ist der Weg." Buddha

Die Ethikklasse 6/7 von Frau Roth hat sich in den letzten Wochen mit einer ziemlich großen Frage beschäftigt: Was ist eigentlich Glück – und was macht uns im Alltag wirklich zufrieden?

Dafür haben die Schüler:innen eigene Fragen entwickelt, gemeinsam eine Umfrage erstellt und diese in den Klassenstufen 5 bis 10 durchgeführt. Untersucht wurden dabei zentrale Lebensbereiche wie das allgemeine Glücksgefühl, die Schule, Freizeit und Zuhause, Gesundheit, Mediennutzung sowie persönliche Glückstipps.

Anschließend wurden die Ergebnisse in Gruppen ausgewertet, auf Plakaten visualisiert und präsentiert, die aktuell auch im Schulhaus ausgestellt sind.
Im Folgenden werden die wichtigsten Ergebnisse zusammengefasst.

 

Was in allen Klassen gleich ist

Überraschend viele Ergebnisse sind in allen Klassen ähnlich:

Freunde sind der wichtigste Glücksfaktor.
Direkt danach folgt die Familie – Beziehungen stehen klar im Mittelpunkt.

Freizeit macht am glücklichsten.
Hier liegen die Werte deutlich höher als in der Schule. Selbstbestimmte Zeit ist entscheidend.

Schule ist vor allem ein sozialer Ort.
Glück entsteht hier durch Freunde und Pausen, nicht durch Noten oder Unterricht.
Wünsche sind überall ähnlich:
→ weniger Stress, mehr Mitbestimmung, bessere Klassengemeinschaft

Medien sind fester Teil des Alltags.
Viele nutzen sie etwa 3–4 Stunden täglich.
Gleichzeitig sagen die meisten:
→ „Manchmal macht es mich glücklicher, manchmal nicht.“

Bewegung spielt eine Rolle – aber eher nebenbei.
Am häufigsten treiben die Schüler:innen 3–4 Mal pro Woche Sport, danach folgen 1–2 Mal pro Woche. Viele wissen, dass Bewegung guttut, aber sie steht nicht im Mittelpunkt, wenn es um Glück geht.

Wie sich die Sicht auf Glück verändert

Mit dem Alter verändert sich der Blick auf Glück:

  • Klasse 5: sehr hohe Zufriedenheit, Glück = Freunde, Familie, Spaß
  • Klasse 6/7: ähnlich, aber erste Unterschiede und mehr Stresswahrnehmung
  • Klasse 8: kritischere Sicht auf Schule, Freizeit wird wichtiger
  • Klasse 9/10: reflektierter – Glück bedeutet auch Ruhe, Ausgleich und eigene Entscheidungen

Auch die Freizeit verändert sich:
Jüngere sind eher aktiv, ältere wünschen sich häufiger Ruhe und Balance.

Was hilft, glücklich zu sein?

Aus den vielen Antworten wurden drei ausgewählt – die Top 3 der selbst verfassten Glückstipps:

„Wenn du glücklich sein willst, dann verbringe Zeit mit deinen Freunden.“
„Mach das, was dir Spaß macht.“
„Lass dich nicht stressen.“

Fazit

Die Umfrage zeigt zwei Dinge ziemlich deutlich:

Zum einen gibt es klare Konstanten – Freunde, Freizeit und Beziehungen sind in allen Klassen die Grundlage für Glück.

Zum anderen verändert sich der Blick darauf:
Je älter die Schüler:innen werden, desto mehr verstehen sie Glück als etwas, das mit Balance, eigenen Entscheidungen und innerer Einstellung zu tun hat.

Und noch etwas fällt auf:
Viele Kinder und Jugendliche an der GMS Bergatreute erleben ihr Leben insgesamt als positiv und oft sogar als sehr glücklich – ein Ergebnis, das sich sehen lassen kann.

Impressionen